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SEMESTERBEITRÄGE SENKEN

Zu Beginn dieses Semesters musstet ihr 362,75€ an die Uni überweisen, um studieren zu dürfen. Das macht im Monat rund 60€, die zusammen mit Strom und Internet nochmal min. 100€ fixe Kosten zusätzlich zur Miete bedeuten, bevor ihr überhaupt an so essenzielle Dinge wie das Essen und Trinken denken könnt. In Deutschland seid ihr damit leider so ziemlich allein. Die Goethe-Uni ist deutschlandweit trauriger Vize-Meister bei der Höhe der Semesterbeiträge. Einzig die Uni Hannover verlangt noch mehr von ihren Studenten, andere große deutsche Unis wie die LMU, die Humboldt-Universität oder die Uni Köln verlangen alle min. 50€ weniger pro Semester. Wo zahlen wir also mehr? Wenn man bundesländerspezifische Besonderheiten wie den Verwaltungskostenbeitrag herausrechnet, steht hier an erster Stelle das RMV-Semesterticket, dass allein 210€ kostet. Hier zahlen wir 30€ mehr pro Semester als unsere Kommilitonen in Hamburg oder Köln. Gleichzeitig bietet der RMV neuerdings aber ein Jahresticket für Schüler an, die zu den gleichen Konditionen wie wir für nur 182,50€ im Semester (1€ pro Tag) im Verbundgebiet fahren dürfen. Vor fünf Jahren haben wir auch mal so viel gezahlt, seitdem aber wurde im von links-grünen Parteien geführten AStA wohl nicht mehr gearbeitet. Der zweite große Punkt ist der Beitrag zum Studentenwerk, der seit 2012 um 16,50€ gestiegen ist. Als Begründung lässt sich auf deren Website dazu nachlesen, dass das Land Hessen trotz gestiegener Studierendenzahlen die Landeszuschüsse nicht erhöht hat und deswegen die studentischen Beiträge steigen mussten. Auch hier stellt sich wieder die Frage nach der Arbeit des AStAs. Wurde dies einfach verschlafen? Warum wurden größere Studierendenzahlen (und die damit einhergehenden Kosten) hingenommen, wenn sie überproportional zulasten der Studierenden gehen?

Wir vom RCDS treten deshalb mit dem Anspruch an, diese Situation zu ändern. Dass wir mit deutlichem Abstand zum Bundesdurchschnitt die mit höchsten Semesterbeiträge zahlen ist ein Unding, dass sich ändern muss. Die beiden oben aufgeführten Hauptgründe hätte der AStA klar verhindern können, wenn er seine Arbeit getan hätte. Links-grüne Hochschulgruppen haben uns lange genug geschadet, Zeit für einen Kurswechsel!

LÄNGERE MENSEN-/BIBLIOTHEKSÖFFNUNGSZEITEN

Wenn man im Vorlesungsverzeichnis nach Veranstaltungen sucht, die während der Mittagszeit von 12-14 Uhr liegen, erhält man über 500 Treffer, davon 72 Vorlesungen. Dies betrifft vor allem Studierende in Studiengängen, deren Stundenpläne fest vorgegeben sind. Dazu kommt dann meistens noch eine Übung vor und/oder nach der Vorlesung und schon muss das warme Mittagessen ausfallen. Kein Problem eigentlich, man kann ja noch abends warm essen – allerdings dann nicht mehr an der Uni. Durch diese Problematik kommen viele Studenten nicht in den Genuss des durch ihre Semesterbeiträge subventionierten Mensaessens, sondern müssen entweder ganz auf eine warme Mahlzeit verzichten oder abends selbst kochen. Dann allerdings nicht zum Studententarif.

Wir vom RCDS finden das höchst ungerecht und fordern, dass die Mensen auch abends noch geöffnet haben sollen, damit jeder eine faire Chance hat, sich ein Essen zu kaufen.

Das gleiche Problem ergibt sich bei den Bibliotheksöffungszeiten. Während Bibliotheken an anderen Unis (Dortmund, Berlin um nur zwei zu nennen) unter der Woche bis min. 24 Uhr und selbst an Sonntagen bis 22 Uhr offen haben, müssen wir montags bis freitags schon um 22 Uhr Schluss machen. Studierenden geistes-, sozial- und naturwissenschaftlichen Fächern ist der Zutritt zu ihren jeweiligen Bibliotheken (BSP, BzG & BNat) an Sonntagen grundsätzlich verwehrt. Wer also unter der Woche viele Veranstaltungen hat, kann sich während der Hausarbeitsphase auf viele lange Samstage in der Bibliothek freuen, anstatt sich dies auf zwei Tage aufzuteilen zu können. Generell nutzen viele Studierende die Bibliotheken lieber in der zweiten Tageshälfte und wollen nicht, wenn man dann mal seinen Arbeitsrhythmus gefunden hat, um 22 Uhr schon wieder Schluss machen müssen.

Der RCDS will deswegen auf diese Missstände aufmerksam machen und auf eine Ausweitung der Bibliotheksöffnungszeiten drängen, damit diese zu einem erfolgreicheren Studium beitragen.

DIE ASTA-ZEITUNG

Wir vom RCDS Frankfurt fordern die sofortige Einstellung der AStA Zeitung in gedruckter Form und die ausschließliche Bereitstellung im digitalen Format. Viermal im Jahr bekommen ca. 47.000 Studenten diese Zeitschrift. Dabei entstehen Kosten im hohen fünfstelligen Bereich, die wir alle in Form der Rückmeldegebühr bezahlen. Die hohen Kosten und der massive Verbrauch von Papier stehen in keinem Verhältnis zum Nutzen dieser Zeitung. Eine Zeitung, die bei den meisten direkt im Altpapier landet, dient mit ihrem stark linksgefärbten Inhalt einzig einer kleinen Gruppe von Studenten und ihrer Weltsicht als Medium.

Wir denken, dass es sich hierbei um eine sinnlose und unökologische Verschwendung von Ressourcen handelt, die nicht akzeptiert werden kann.

NACHSCHREIBEKLAUSUREN FÜR WIWIS

Dieses eher spezielle, aber nicht weniger wichtige Thema, betrifft alle Wirtschaftswissenschaftler unter euch. Studierende des Studiengangs Wirtschaftswissenschaften teilen sowieso schon ein hartes Schicksal. Während der Politik- oder Philosophiestudent auch im 10. Semester noch munter vor sich hintrödeln darf, werdet ihr nach drei, bzw. spätestens nach neun Semestern, zwangsexmatrikuliert. An dieser strikten Begrenzung der Orientierungs- und Qualifizierungsphase sind schon viele gescheitert, oftmals aber nicht aus Leistungsgründen, sondern wegen fehlenden Terminen für Nachschreibeklausuren. Wer am Prüfungstag krank ist, kann die Klausur nicht am Ende der Semesterferien nachschreiben, wie sonst üblich, sondern muss ein ganzes Semester warten, unter Umständen dann mit neuem Prof, um diese Klausur zu wiederholen. Dann oftmals auch unter dem hohen Druck, die Klausur bestehen zu müssen, da sonst die Studienzeitbegrenzung der Orientierungs-/Qualifizierungsphase erreicht ist.

Wir vom RCDS halten das für ein Unding, dass sich schnellsten ändern muss, damit sich Wiwis nicht länger vor Krankheiten während der Prüfungsphase fürchten müssen, die ggf. die ganze Studienplanung auf den Kopf stellen oder sogar zum Abbruch führen können. Wir fordern deswegen Nachschreibeklausuren für Wiwis am Ende der Semesterferien, um allen ein geregeltes, von Zufällen weitgehend unabhängiges, Studieren zu ermöglichen.

DAS PJ DER MEDIZINSTUDENTEN

Die Probleme sind seit langem bekannt:

  1. Es gibt keine einheitliche Regelung zur Aufwandsentschädigung. Die meisten Krankenhäuser zahlen zu wenig, um nur annähernd die Lebenshaltungskosten decken zu können oder gar nichts.
  2. Die Fehltagereglung ist unzumutbar: Dem PJ-Studenten stehen im gesamten Jahr nur 30 Fehltage zur Verfügung, wobei nicht zwischen Urlaubs- und Krankheitstagen unterschieden wird. So treten Studenten oft krank zum Dienst an und gefährden somit ihre Gesundheit und die der Patienten.
  3. Die Lehre wird oft nur mit mäßigem Interesse verfolgt. So stehen den meisten PJ-Studenten maximal vier Stunden Unterricht zur Verfügung, wobei dieser oft ausfällt, unstrukturiert gehalten wird oder massive Redundanzen aufweist.

Der Hartmannbund und die Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland e.V. haben schon länger sinnvolle Forderungen erhoben, denen sich der RCDS anschließt:

„Krankheitsbedingtes Fernbleiben vom Ausbildungsplatz darf nicht auf das Fehltage-Kontingent angerechnet werden.“ 

„Einführung einer bundesweit einheitlichen Aufwandsentschädigung im PJ gemäß des BAföG Höchstsatzes nach § 13 aus.“

„Den Studierenden soll im PJ ein Fünftel der wöchentlichen Ausbildungszeit zum freien Eigenstudium zur Verfügung stehen. Darüber hinaus fordern die bvmd und die Medizinstudierenden im Hartmannbund ein Mindestmaß an strukturiertem Unterricht im PJ von mindestens vier Stunden pro Woche.“

Trotz längeren Bestehens der Forderung und dem Druck seitens der Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland und des Hartmannbundes hat sich die Situation nicht verbessert.

Der RCDS stellt sich dieser Herausforderung. Mit Hilfe unserer Kontakte zu den politischen Spitzenämtern der Union und in Kooperation mit unseren  Landes- und Bundesgremien möchten wird das Projekt PJ mit aller Stringenz in Angriff nehmen und vernünftige Zustände herstellen.

Dafür brauchen wir Eure Hilfe. 

 

GEGEN LINKE UND RECHTE GEWALT

Der RCDS Frankfurt spricht sich gegen jede Form von politischer Gewalt aus.

Das umfasst sowohl rechte- als auch linke Gewalt. Das umfasst auch Gewalt gegen Sachen.

„Linksextremisten haben eine Legende der guten Gewalt, weil sie stets behaupten, dass sich diese nur gegen Sachen richtet. Aber natürlich ist ein Polizist ein Mensch, ein Rechtsextremist ist auch ein Mensch. Die werden entmenschlicht.“ (Extremismusexperte; Olaf Sundermeyer)

In gleicher verquerer Denkweise zünden Rechtsextremisten Häuser an und bezeichnen es auch als Gewalt gegen Sachen.

Es wird Zeit das sich besonders die Universitäten für einen offenen und respektvollen Diskurs eintreten und einen absoluten Gewaltverzicht vertreten.

Umso erschreckender ist es, dass eine Veranstaltung mit dem Polizei Gewerkschafter Rainer Wendt aus Sicherheitsgründen abgesagt werden musste, da im Vorfeld aus linken Kreisen mit Ausschreitungen gedroht wurde.

Der RCDS sieht zwar auch viele Thesen von Rainer Wendt kritisch, dennoch kann es nicht sein, dass in einem demokratischen Land und einer angeblich offenen Gesellschaft Personen von Universitäten ausgeladen werden, nur weil sie ihre Meinung vertreten und andere diese mit Gewalt unterdrücken wollen.

Der RCDS sieht diesen Vorfall als mahnendes Beispiel wie schnell Rechte, die als selbstverständlich geglaubt werden, jetzt schon einer akuten Bedrohung ausgesetzt sind.

Gleichzeitig wird die Pflicht eines jeden demokratischen Staatsbürgers deutlich, sich gegen politische Gewalt zu wehren und sich für eine friedliche und konstruktive Gesprächskultur einzusetzen.

Der RCDS Frankfurt sieht sich dieser Aufgabe verbunden und hofft dabei auf eure Unterstützung.