Wahlen an der Goethe Uni 2012

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    Vernunft und Kompetenz wählen - RCDS wählen

     

     

    Liebe Studenten,

     

     

    Der RCDS besorgt's euch bei den diesenjährigen Hochschulwahlen an der Goethe Uni im Februar 2012.

     

    Der Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) ist ein bundesweit aktiver politischer Verband von Studenten. Ihm gehören deutschlandweit über 100 Hochschulgruppen an Universitäten und Fachhochschulen an. Dieses Jahr konnte der RCDS Deutschlands sein 60-jähriges Bestehen feiern. Damit zählt er zu den ältesten und einflussreichsten Studierendenverbänden Deutschlands. Ausgehend von den christlichen Grundwerten bekennt sich der RCDS zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung, zu den Menschen- und Bürgerrechten, zur sozialen Marktwirtschaft und zum Gedanken der Europäischen Einigung. Trotz inhaltlicher und teilweise auch personeller Nähe ist der RCDS unabhängig von den christdemokratischen Volksparteien und wir sind stolz darauf in manchen Punkten auch offen anderer Meinung zu sein.

    Der RCDS Frankfurt heute

    In der aktuellen Legislaturperiode ist der RCDS Frankfurt für Euch mit zwei Sitzen im Studierendenparlament vertreten und stellt damit die viertstärkste Fraktion. Wir sind ständig bemüht mit unseren Stimmen zumindest etwas Vernunft und Kompetenz in ein zersplittertes und von ideologisch geprägten Lagern bestimmtes Parlament zu bringen. Wir kämpfen für eine sinnvolle Verwendung Eurer Semesterbeiträge und für eine ständige Verbesserung der Studiensituation. Im vergangenen Wahljahr waren wir auch in den Fachschaften aktiv. Dadurch konnten wir uns auch Eurer speziellen, fachspezifischen Belange annehmen.
    Keine andere Gruppe tritt mit so vielen engagierten Studenten in den Fachschaften an wie wir. Dadurch werden wir uns in Zukunft noch stärker für Euch einsetzen können. Außerhalb der studentischen und universitären Gremien sind wir aber auch bemüht, Euch in Eurem Studienalltag zu unterstützen, indem wir Euch Broschüren zum Thema Bafög, Sozialinfo, Auslandsstudium und Studieren mit Kind kostenlos zu Verfügung stellen.

    ...und in Zukunft

    Wir werden dafür kämpfen, dass in Zukunft Vernunft und Kompetenz in die studentischen Gremien einziehen. Der AStA als zentrales Exekutivorgan der Studenten soll in erster Linie Service für uns alle anbieten. Autonome Referate, die nur studentisches Geld verbrauchen, nichts studienspezifisches leisten und nicht einmal Rechenschaft abgeben, sollen abgeschafft werden. An der Uni sollen universitäre Themen im Vordergrund stehen. Grabenkämpfe aufgrund unterschiedlicher allgemein politischer Gesinnung können und werden immer nur auf dem Rücken der Studenten ausgetragen. Dies wollen wir verhindern.
    Außerdem setzen wir uns für ausreichenden und bezahlbaren Wohnraum für Studenten ein. Rechtswidrige Hausbesetzungen lehnen wir jedoch konsequent ab. Diese Schaden uns als Studenten und führen zu keinerlei Verbesserung der Situation.
    Zudem wollen wir uns für schülerfreie Bibliotheken auf Deinem Campus einsetzen. Es kann nicht sein, das Studenten der Uni Frankfurt aufgrund überlaufender Schülerzahlen keinen Platz zum Studieren haben.
    Es freut uns sehr, dass der Umbau des Campus Westend so zügig voran getrieben wurde, und in den kommenden Jahren auch weitere Fachbereiche in Richtung Westend umziehen werden. Damit einher gehen jedoch auch einige Probleme. Zum Einen eine immer größer werdende Parkplatznot rund um die Uni. Daher wollen wir uns für universitätsnahe Parkplätze für alle Studenten einsetzen. Ein weiteres Problem stellt die immer voller werdende Mensa dar. Deshalb fordern wir Mensaessen auch nach 16 Uhr, damit der Andrang um die Mittagszeit entzerrt wird. Auch geht der Ausbau nicht an jedem Campus zügig voran. Wir wollen allen Studenten eine baustellenfreie Uni gewährleisten und setzen uns deshalb für einen zügigen Ausbau auf jedem Campus ein.
    Es ist uns außerdem ein Anliegen, dass das RMV Semesterticket, das einen wesentlichen Teil des Semesterbeitrages ausmacht, nicht nur erhalten bleibt, sondern sinnvoll ausgeweitet wird.

    Die Zivilklausel- Eine Stellungnahme


    In Euren Wahlunterlagen findet ihr auch einen Stimmzettel im dem ihr über die so genannte Zivilklausel abstimmen könnt. Jeder von uns ist für eine Forschung die auf friedliche Zwecke ausgerichtet ist, so wie es an der Uni Frankfurt der Fall ist. Dennoch sehen wir hier die Notwendigkeit, mit NEIN zu stimmen. Der Grund dafür liegt im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschlands, darin heißt es in Artikel 5 Absatz 3 „Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei.“ Das heißt, dass das Grundgesetz jedem die Freiheit gewährt über das zu Forschen über das er forschen möchte. Die Einführung der Zivilklausel würde somit gegen das Grundgesetz verstoßen.

    Wenn ihr wollt, dass Vernunft und Kompetenz wieder Einzug halten an Eurer Hochschule, dann unterstütze den RCDS mit Eurer Stimme. Auch freuen wir uns über jeden, der Lust hat Hochschulpolitik aktiv mitzugestalten. Auch dieses Jahr sind wir wieder zur Hochschulwahl auf Facebook vertreten! Wir freuen uns auf Euch und besorgen's Euch!

     

     

     

    Euer

     

    RCDS Frankfurt